Kinder und Erwachsene malten Fasnachtsbild 2026
Kreative Gestaltung als Gemeinschaftswerk. Bild pd
In Ebikon muss man sich um den Fasnachtsnachwuchs keine Sorgen machen. Das zeigt die grosse Schar an jungen, kreativen Menschen, die nebst Wagenbau- und anderen Gruppen sowie Guuggenmusigen am 64. Fasnachts- und Kinderumzug vom Güdisdienstag, 17. Februar 2026, dabei ist.
In den vergangenen Jahren malten meistens die Kinder des Zunftmeister-Paares mit Unterstützung aus dem schulischen Umfeld das Fasnachtsbild. Da die Tochter und der Sohn von Paddy I. und Daniela Achermann bereits in der Lehre sind, wählte die Rotseezunft einen alternativen Weg. So versammelten sich am ersten Sonntag im Januar Kinder und Erwachsene – vornehmlich aus der Gruppe Kinder-Grinden-Basteln der Rotseezunft – in der Zimmereihalle der Firma Holzbau Sticher. Hier warteten auf sie zwei zusammen gesetzte und weiss grundierte Holzplatten darauf, bemalen zu werden. Innert zirka eineinhalb Stunden war das Kunstwerk bereits vollbracht, dem Motto «Let’s Rock – z’Äbike» des Zunftmeisters entsprechend, das in der Mitte hervorsticht und umrahmt ist von tanzenden Personen und Fasnächtlern sowie Musiknoten, Konfettis und Luftschlagen. Nebenher sägten Zünftler aus Holz ein paar dekorative Elemente und bemalten sie für den Fasiwagen, der am Fasnachts- und Kinderumzug vom Güdisdienstag seinen Auftritt hat.
Nichtsahnender Zunftmeister
Die ersten Personen, die das Bild zu sehen bekamen, waren der Zunftmeister der Rotseezunft, Paddy I, und seine Frau Daniela Achermann. Doch sie wussten im Vorfeld davon nichts, denn ihr Weibelpaar Andreas «Resu» und Karin Michel hatten ihnen lediglich mitgeteilt, dass ein wichtiger Termin am besagten Sonntag anstehe. Gross war dann die Überraschung, als das Zunftmeisterpaar das prächtige Bild sah. Sie waren begeistert. Für ihr Schaffen wurden die Künstlerinnen und Künstler mit einer feinen Kürbiscreme-Suppe aus der Küche des Herolds Björn Krummenacher sprich seiner Frau Claudia belohnt. Das Zunftmeister- und Weibelpaar spendierten dazu ein paar leckere Backwaren mit Kaffee.
Wenige Tage später wurde das 2,1 Meter hohe und 5,6 Meter breite Bild samt goldenem Rahmen von Zünftlern mit Unterstützung von Alois Camenzind, Teamleiter des Werkdienstes, beim Bruder Klaus-Brunnen montiert. Dabei trotzten alle der Kälte und dem plötzlich eintreten Regen, bis das Kunstwerk seinen Platz fand.
Die ersten Personen, die das Bild zu sehen bekamen, waren der Zunftmeister der Rotseezunft, Paddy I, und seine Frau Daniela Achermann (v.R.). Bild pd


